Die Arbeitswelt heute

Seit einigen Jahren wirkt sich die Konjunktur positive auf den deutschen Arbeitsmarkt aus. Seit mehreren Jahren haben wir ein Allzeit-Tief was die Arbeitslosigkeit betrifft. Dennoch gibt es millionen Menschen, die sich einfache Dinge des Lebens nicht leisten können. Gerade deshalb ist es wichtig, dass man sich nach einer Arbeit umsieht. Das Internet kann hierfür eine interessante Lösung sein.

Wer im Internet arbeiten möchte, sollte sich zunächst einmal von einigen hartnäckigen Mythen befreien. Nein, wenn Sie im Internet arbeiten, dann strippen Sie nicht vor einer Webcam. Und nein, es ist wahrscheinlich nicht möglich, dass Sie im Internet am ersten Tag mehr als 2.000 Euro verdienen. Sie können es natürlich probieren, aber langfristigen Erfolg werden Sie nicht damit haben. Abschließend kann auch gesagt werden, dass Arbeit im Internet nicht zwangsläufig etwas mit Glücksspielen, Viagra und Pornografie zu tun haben muss.

Relikte aus der Vorzeit

Neben diesen Vorurteilen ist es möglicherweise unerlässlich, dass man die eigenen Gedanken auf das 21. Jahrhundert programmiert. Hier kann es sinnvoll sein, wenn man die Arbeit ein wenig in der Rückschau betrachtet:

Vor über 250 Jahren war Deutschland eine Ansammlung von Grafschaften und Herzogtümern, die sich hauptsächlich auf das Handwerk und auf Agrarprodukte konzentrierten. Die meisten Menschen lebten aber auf dem Land und versorgten sich selbst. Die einzige Verpflichtung die sie hatten, war es einen Zehnt an den Stadtherren zu zahlen. Diese Menschen waren also in der Lage sich weitgehend selbst zu versorgen. Einige Jahrzehnte später rollte die Industrielle Revolution über Europa und sorgte für ein starkes Umdenken. Statt selbstständig auf dem Feld zu arbeiten, arbeiteten die meisten von uns in Fabriken wo wir von Aufsehern (bzw. Vorgesetzten) beobachtet und kontrolliert wurden.

Und an dieser Stelle gilt es heute anzusetzen: Die meisten Menschen haben diese Form der Arbeit so stark verinnerlicht. Wer kann nicht von seinen Großeltern berichten, die bei bei Opel, Mercedes oder Thyssen Krupp am Band stand und dort immer wieder dieselbe Arbeit verrichtete? Gerade in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts herrschte eine sehr diktatorisch gefärbte Mentalität was Arbeit betrifft. Die Arbeiter wurden häufig als austauschbar angesehen. Für die meisten Vorgesetzten galt das Prinzip: Je schärfer der Ton, desto größer der Erfolg.

Von dieser Arbeitsweise müssen sich die Arbeitnehmer von heute lösen. Heute ist man mit scharfen Tönen und mit lautstarken verbalen nicht mehr erfolgreich. Möglicherweise kommt man damit kurz- und mittelfristig weiter. Doch die gesamte Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahren auf den Kopf gestellt. Mittlerweile hat sich die Situation rund um den Arbeitsmarkt so stark verändert, dass sich Arbeitnehmer auf diese neuen Bedingungen unbedingt einstellen müssen.

Die Arbeitswelt vor 150 Jahren und heute

Wie sieht die Arbeitswelt von heute aus? Natürlich gibt es noch Millionen Arbeitsplätze nach dem alten 8-bis-16-Uhr-Prinzip. Millionen Menschen pendeln jeden Tag zur Arbeit. Doch selbst in diesen Branchen hat mittlerweile ein Umdenken stattgefunden. Der Arbeitnehmer von heute ist anonymer und selbstständiger geworden. Das ist möglicherweise mit ein Grund weshalb es heute so viele verschiedene Anforderungen an einen Arbeitnehmer gibt.

Es ist möglicherweise schon oft genug betont worden, doch man kann es eigentlich nicht oft genug wiederholen: Wir leben im Informationszeitalter. Alle Daten und Fakten, die wir in den letzten Jahren gesammelt haben, ergeben eine so große Informationsflut, dass man sich immer wieder in seinem Gebiet neu einlesen muss. Das was wir heute lernen könnte in drei Jahren vielleicht schon verzichtbar und unwichtig sein. Deshalb ist es wichtig – egal in welcher Branche – mit diesen Entwicklungen Schritt zu halten.

Wer sich vornimmt eine Stunde pro Tag dem eigenen Fachbereich zu widmen, wird langfristig erfolgreicher sein als viele der Konkurrenten. Noch vor wenigen Jahrzehnten lernte man als Arbeitnehmer das Grundgerüst in der Ausbildung und konnte sich mit der Weiterbildung die eine oder andere Information hinzu ziehen. Mittlerweile ist der Informationsaustausch so groß, dass an es sich nicht mehr leisten kann, nur das eine oder andere Jahr eine Fortbildung zu besuchen. Hier ist Eigeninitiative gefragt.

Arbeitsweisen von heute – darauf kommt es an

Die Arbeitswelt im 21. Jahrhundert hat sich jedoch nicht nur im Hinblick auf die Job-Situation sondern vor allem auch im Bezug auf die Arbeitsweise verändert. Noch vor einigen Jahrzehnten waren Großraumbüros keine Seltenheit. Was man heutzutage aus zahlreichen amerikanischen Filmen kennt, war vor Kurzem noch Realität. Mittlerweile gibt es jedoch immer mehr Menschen, die von zuhause arbeiten möchten. Welche Vorteile bietet die Arbeit von Zuhause?

Grundsätzlich gibt es hierbei unzählige Vorteile, die sich auch auf die Schnelle bezahlt machen. Zum einen ist der Arbeitnehmer oftmals deutlich flexibler. Auch wenn die Fristen hart sind – niemand wird es sehen ob man die Kaffeepause länger als 5 Minuten gestaltet oder ob man in der Zeit Nachrichten bei sozialen Netzwerken beantwortet. Mit anderen Worten: Sie sind ihr eigener Chef und bestimmen wo es lang geht.

Natürlich gibt es bei allem, was Vorteile hat, auch einige Schattenseiten, die man der vollständigkeithalber ausleuchten sollte. Sein eigener Chef zu sein kann auch Nachteile haben. Hier lohnt sich ein Blick auf die erste Hälfte dieses Artikels: Wer noch immer die Einstellung verfolgt angestellt zu sein und sich von jemanden überwachen und kontrollieren lassen muss, wird mit der Heimarbeit wohl kurzfristig nicht glücklich werden. Hier kann es beispielsweise sinnvoll sein die eigenen Vorstellungen und Ziele zu hinterfragen: Möchte ich selbstständig arbeiten und damit Geld verdienen? Kann ich mich zu dieser Arbeit motivieren?

Arbeiten von Zuhause – Motivation und Zeitmanagement

Abschließend lohnt es sich auch das Thema Motiviation anzuschneiden: Da mich zuhause keiner beaufsichtigt und ich mir die Arbeit freier einteilen kann, muss ich dazu in der Lage sein mich selbst zu motivieren und mich selbst gut managen. Ein gutes Zeitmanagement-Programm ist das A und O wenn es darum geht die Heimarbeit erfolgreich abzuschließen und zu absolvieren. Darüber hinaus ist es gerade in diesem Zusammenhang wichtig zu erwähnen, dass dieses Zeitmanagement auch schriftlich festgehalten werden sollte.

Zusammenfassend lässt sich also noch einmal bestätigen, dass sich die Arbeitsweit in den letzten Jahren stark verändert hat. Während man vor 100 Jahren noch unter der Aufsicht von strengen Vorgesetzten seine 10-Stunden-Schicht verrichten musste, hat sich die Arbeitswelt insgesamt stärker entspannt. Man kann problemlos von Zuhause arbeiten und hat dabei oftmals sogar noch mehr Spaß. Hier sollte man jedochin der Lage sein sich selbst zu motivieren.

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